Besichtigung der neuen Produktionslinie.
Die Reihe „CSU vor Ort“ des Wiesauer Ortsverbandes führte diesmal zur Firma Distner Fenster & Türen. Gegründet 1964 als Schreinerei, damals noch außerhalb der Besiedelung, entwickelte sich die Firma kontinuierlich und angepasst an die Anforderungen der Zeit. Im Laufe der Jahre wurde Kunststoff und Aluminium als Werkstoff immer wichtiger, mittlerweile setzen wieder Trends ein, Lebensbereiche ökologisch zu gestalten und Holz wieder als zentrales Material einzusetzen. Geschäftsführer Florian Distner führte die große Zahl von Besuchern mit vielen fachkundigen Erklärungen durch die Hallen. Die Besucher durften dabei die neuen Fertigungsanlagen zur nahezu vollautomatischen Produktion der Echtholz Fenster- und Türenproduktion bestaunen. Die Maschinen hobelten, frästen, montierten und lackierten das Material und nirgends war Staub zu erkennen. Zu Beginn der Produktionslinie wurde manuell das Holz aufgelegt, anschließend ging es mit einem Fördersystem durch alle Prozessschritte. Jedes Werkstück wird mit seinen Daten exakt verfolgt und bekommt die geplanten korrekten Maße, die richtigen Beschläge und die richtige Farbe. An den Stellen, an welchen manuelle Anpassungen nötig sind, unterstützen Hebe- und Fahreinrichtungen das Personal bei körperlich belastenden Arbeiten. Die Arbeit des Schreiners ändert sich hier hin zum Planer, Designer, Maschinenführer und Qualitätsverantwortlichen. Ökologisch geht es auch weiter bei sekundären Einrichtungen wie der Heizung. Als Brennstoff werden die Holzrückstände aus der Fertigung genutzt. Sogar mehrere Häuser mit zusammen 18 Wohneinheiten können über ein Nahwärmenetz mit versorgt werden. Wir konnten viel staunen und im Anschluss noch bei einer klassischen bayerischen Brotzeit uns unterhalten und Fragen stellen.
v.l.n.r. Dr. Maximilian Fraas, Bürgermeister Michael Dutz, Geschäftsführer Florian Distner
Florian Distner erklärt die Mongageschritte
In der Produktionshalle
Die Besucher stellen Fragen